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Barça bei Arsenal gefragt
Nach dem packenden Sieg der Bayern gegen ManUnited folgt am heutigen Mittwoch der erklärte Höhepunkt: Arsenal misst sich mit Barcelona. Beim zweiten Spiel ist Inter gegen ZSKA in der Favoritenrolle. Für den FC Bayern sah es gestern gegen Manchester United nach dem frühen Rückstand lange nicht gut aus – doch dann schlug der Rekordmeister noch zweimal zu. Im französischen Duell setzte sich Lyon gegen Bordeaux durch.
Für Thierry Henry ist es eine Rückkehr in die Vergangenheit, dieses Spiel beim FC Arsenal. Acht Jahre lang hielt er für die Gunners die Knochen hin, ehe er beim FC Barcelona eine neue Herausforderung suchte und fand. Ob der Franzose überhaupt zum Zug kommen wird, steht auf einem anderen Blatt: Henry fand sich zuletzt meist auf der Ersatzbank wieder, könnte allerdings für den verletzten Iniesta (Oberschenkelverletzung) eine neue Bewährungschance erhalten. Bei Arsenal hingegen droht Cesc Fabregas auszufallen. Der einstige Jugendspieler der Katalanen, dessen Rückkehr immer wieder Anlass zu Spekulationen gibt, zog sich beim 1:1 in Birmingham eine Schienbeinverletzung zu und musste auch am Dienstag mit dem Training aussetzen. Definitiv passen muss Abwehrchef William Gallas.
Hält Mourinho die Augen offen?
In keinem Viertelfinale ist die Favoritenrolle so eindeutig verteilt wie bei Inter gegen ZSKA Moskau. Doch ist’s wirklich so leicht wie es aussieht? Die Russen gehen ausgeruht ins Rennen, die Liga hat gerade erst begonnen. Inter hingegen scheint langsam die Puste auszugehen. “Der Pokal, Champions League, Serie A – an drei Fronten verschleißt man immense Energien und auf der Zielgeraden stellt sich eine gewisse Müdigkeit ein”, getsand Stürmer Diego Milito. Apropos Müdigkeit: Im März beobachtete Coach José Mourinho ZSKA gegen Dynamo Moskau. Viele Erkenntnisse wird er nicht gesammelt haben. The “Special One” schlief auf der Tribüne ein.
Olic schlägt dem Trauma ein Schnippchen
Bayern gegen Manchester – bei diesen beiden Klubs spukt stets das legendäre Endspiel von 1999 in den Köpfen, als die Engländer in den Schlussminuten den Henkelpott an sich rissen. Und Geschichte wiederholte sich – nur mit verkehrten Vorzeichen. Nach wenigen Sekunden war bereits Topstar Rooney zur Stelle. Der Schock nach dem frühen Rückstand war dem deutschen Rekordmeister, der auf den angeschlagenen Robben und den gesperrten Schweinsteiger verzichten musste, deutlich anzumerken. Denn viel kam nicht vom FCB: Olic brachte in der 28. Minute aus aussichtsreicher Position den Fuß nicht an den Ball, auf der anderen Seite wäre beinahe Rooney zum zweiten Mal erfolgreich gewesen (39.).
Nach der Pause wurden die Bayern aber stärker: Nacheinander versuchten sich Olic, Müller und Altintop, bei van der Sar war aber grundsätzlich Endstation. In der 77. Minute war aber auch der Niederländer machtlos, Riberys abgefälschter Freistoß landete zum 1:1 im Netz. Glück hatte der FCB nochmal in der 84. Minute – Vidic traf nach einer Giggs-Ecke nur die Latte. Die kalte Dusche in der Nachspielzeit kam diesmal für die Red Devils: Gomez scheiterte noch an van der Sar, Evra leistete sich jedoch kurz darauf einen folgenschweren Patzer, den Olic zum 2:1-Siegtreffer nutzte. Nicht der einzige Schock für Manchester: Rooney verletzte sich im Vorfeld der Szene und humpelte vom Platz.
Miro Klose sah die Partie überwiegend von der Bank aus, Trainer van Gaal brachte den Nationalstürmer erst in den Schlussminuten, gab in der 73. Minute Gomez (für Müller) den Vorzug.
Französisches Duell geht an Lyon
In einem rein französischen Duell begegneten sich Olympique Lyon und Girondins Bordeaux. In der ersten Hälfte lieferten sich die beiden Teams aus dem Hexagon einen offenen Schlagabtausch, die Abwehrarbeit wurde meist vernachlässigt. Lisandro Lopez brachte Lyon zunächst in Führung, doch Bordeuax hatte nur Minuten später die passende Antwort parat. Olympique ließ nicht locker und ging in der 32. Minute erneut in Führung. In der zweiten Hälfte legten die Gäste eine Schippe drauf, Gouffran traf unter anderem die Latte. Das Tor fiel aber auf der anderen Seite. Erneut war es Lisandro Lopez, der nach einem umstrittenen Handelfmeter den 3:1-Endstand herstellte.
Yoruma Kapalı Yazı.